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Ausstellungsdesign

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„1976 wurden in der englischsprachigen Zeitschrift "Artforum” die drei ersten Essays der hier vorgestellten Folge "Inside the White Cube" von Brian O’Doherty veröffentlicht. Zum ersten Mal in der Kunstgeschichte wurde hiermit versucht, den neutralen, weißen Galerieraum in seiner ästhetischen, kulturellen und ökonomischen Bedeutung eindeutig zu bestimmen.“(...)

Eva Nöthen: Die weisse Zelle – Raum und Ort der Kunstrezeption.
Eine Rekonstruktion von O’Doherty’s "Inside the White Cube".*
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Die weisse Zelle wurde zum Ausstellungsraum für die Bildende Kunst des 20. Jahrhunderts.
Nichts sollte von der Aura des Werks ablenken. Die Reihung der Bilder in Augenhöhe wurde zur Norm für die Darbietung der Bildwerke.
Die Reduktion als Prinzip war Inhalt der künstlerischen Darstellung und ihrer Darbietung.
Der Ort, der weißen Zelle konnten eine Galerie, ein Museum, ein Bankgebäude, ein Kunstverein oder auch Geschäftsräume aller Art sein. Ob als Treppenaufgang oder lichterfüllte Halle, die Zelle der Präsentation war weiss.

Quellen:

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Präsentation! Alltägliche Ausstellungsräume?

Ausstellungsräume brauchen ein interessiertes Publikum.
Heute bemüht sich die Bildende Kunst ihr Image zu verändern. Sie mischt sich ein, sie mischt sich unter, sie verleibt sich ein und speit wieder aus. Kunst agiert wie ein Organismus. Sie kann sich überall befinden. Sie tarnt sich im Alltäglichen. Präsentation im Alltäglichen hier einige Beispiele.
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... tonstudio.jpg Autohalle.jpg DerKuss.jpg EmilNoldeImp..jpg
 

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Ob Baustelle, Tonstudio, Autohalle, Wohnraum, Garten, Kosmetikstudio oder Restaurant alle Räume haben Publikum, sicherlich in unterschiedlich großer Anzahl. Das gemalte Werk kann hier Dekorative sein, ein gestalterisches Highlight, Erinnerungsstück oder Fundstück.

Zur Kunst kann es erst werden, wenn der Ort selbst ein Objekt der Kunst ist und im Zusammenhang zur gezeigten Malerei steht.
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... Nacht.jpg PinkLadies.jpg Tango.jpg EmilNoldeImp..jpg
 

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Ausstellungsräume konzipiert für die Bildende Kunst stellen den Zusammenhang zu dem dargebotenen Objekt her. Der Ausstellungsort macht das Werk zur Kunst. Das Design dieser Orte verlässt allmählich die Vorgaben der weissen Zelle. Ausstellungsmacher erinnern sich an die Farbigkeit vergangener Präsentationen, konstruieren neue gestalterische Variationen oder spielen mit Lichteffekten. Vielfalt, Lebendigkeit, Fantasie und wiedererkennbare Darstellung füllen nicht nur die aktuellen Bildwerk wieder, sondern auch ihre Präsentation trägt zum Wandel bei.

Der Mix aus Bekanntem, Leihgaben aus dem Alltäglichen, Verknüpfungen zu neuen medialen Entwicklungen und der individuelle Geschmack der Gestalter formen variantenreiche Präsentation.
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... face-it.jpg Plexiglas.me.jpg Pst!.jpg Raumrundbogen.jpg SchiffSchwarzlicht.jpg Schwarzlichtmalerei.jpg
 

Quellen:

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